Olaf Herzog

INFEKTIONS-RISIKOMANAGEMENT

Tipps und Tricks für die Lebensmittelindustrie

Bereits in der Vergangenheit gab es Anzeichen dafür, dass eine globale Pandemie nicht nur das Horrorszenario einzelner Schwarzmaler bleiben könnte. Der Ausbruch und die rasante Verbreitung von COVID-19 lässt sich deshalb auch nicht als komplette Überraschung bezeichnen. Dennoch hat der Virus die Welt und vor allem die Wirtschaft quasi über Nacht, nahezu unerwartet und gleichzeitig mit voller Wucht getroffen. Auch die Lebensmittel- und Getränkeindustrie ist nicht gefeit vor den Auswirkungen einer Pandemie. Produktionsstillstände, eine Unterbrechung der geschäftlichen Kontinuität und damit einhergehender Vertrauensverlust seitens Mitarbeiter, Kunden und anderen Stakeholdern ist nicht ausgeschlossen.

Die Industrie wurde vor neue Herausforderungen gestellt und die größten Probleme entstehen, wenn bedingt durch Personalmangel Aufgaben und Prozesse nicht mehr durchgeführt werden können. Einher geht hier die Beschaffung von Rohwaren, Zutaten und Verpackungen. Es gibt zwar an vielen Standorten sogenannte Havariepläne und Notfallszenarien in den Unternehmen, umfassende und vorbeugende Maßnahmenkataloge sowie definierte Prozesse im Fall einer Pandemie waren und sind jedoch leider noch immer nicht überall skizziert. Deshalb gilt es, die in der Lebensmittelbranche aufkommenden Fragen intensiver zu beleuchten. Wie sollte es aussehen, ein gut funktionierendes Infektionsrisikomanagementsystem? Welche Prozesse und Maßnahmen sind anzuwenden, um die geschäftliche Kontinuität zu wahren? Wie kann durch eine Verifizierung unabhängiger Dritter Vertrauen bei Mitarbeitern, Kunden und Stakeholdern aufgebaut werden?

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