05.12.2022 - dpa Deutsche Presseagentur GmbH

Prost! Serbiens Pflaumenschnaps erhält UN-Welterbestatus

Es ist an der Zeit, ein Glas auf Sljivovica zu erheben - den traditionellen serbischen Pflaumenschnaps, der nach Angaben der Behörden vom Donnerstag in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Vereinten Nationen aufgenommen wird, da es sich um eine geschätzte Tradition handelt, die von der Menschheit bewahrt werden muss.

UNESCO-Experten, die sich diese Woche in Marokko trafen, entschieden, dass "soziale Praktiken und Wissen im Zusammenhang mit der Zubereitung und Verwendung" von Sljivovica (ausgesprochen SHLI'-vuh-vitsah) die Anerkennung der Vereinten Nationen als Beispiel für eine wichtige kulturelle Tradition verdiene, so das serbische Kulturministerium.

Das Ministerium reichte die Nominierung im Jahr 2021 ein. Die Bewerbung spiegelt den gesamten Prozess wider: vom Anbau der Pflaumen bis zur Herstellung des Schnapses und wie weit verbreitet diese Tradition ist und wie sie in der heutigen Zeit fortgeführt werden kann, so das Ministerium.

Sljivovica wird in Serbien seit Jahrhunderten in Handarbeit hergestellt _ und konsumiert _, ein Brauch, der von Generation zu Generation weitergegeben wird und Experten zufolge Teil der nationalen Identität geworden ist. Trotz des Booms moderner Brennereien und Marken ist diese Tradition in den ländlichen Gebieten des Balkanlandes nach wie vor weit verbreitet.

Nach Ansicht serbischer Experten ist Sljivovica ein typisch serbisches Produkt, weil er aus einer lokal angebauten und weit verbreiteten Frucht - Pflaumen - gewonnen wird und weil der Schnaps innerhalb der Familien und lokalen Gemeinschaften hergestellt und genossen wird.

Die Serben trinken Sljivovica, wenn sie feiern, trauern, Gäste empfangen und wichtige Ereignisse feiern, und das schon seit Jahrhunderten. Seit jeher haben die Menschen ihre besten Flaschen für Hochzeiten, die Geburt eines Kindes und Beerdigungen aufbewahrt, so dass die serbische Traditionsspirituose seit Generationen Teil des täglichen Lebens ist.

Heutzutage ist Sljivovica auch ein wichtiges serbisches Exportgut und ein Anziehungspunkt für Touristen. In den letzten Jahren sind kleine Unternehmen entstanden, die Sljivovica und andere Obstbrände herstellen und moderne Verpackungen mit ethnischem Design anbieten.

Um die Qualität zu verbessern, wird Sljivovica manchmal in Eichenfässern gelagert, die ihm eine bräunliche, whiskeyartige Farbe und einen etwas bitteren Geschmack verleihen. Und er wird mit dem Alter immer besser. (dpa)

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