18.11.2022 - University of Edinburgh

Ein Übermaß an salzigem Essen versetzt den Körper in Stress, sagt eine Studie

Eine salzreiche Ernährung kann zu einem erhöhten Stressniveau beitragen, wie eine neue Studie zeigt.

Wissenschaftler fanden in Studien mit Mäusen heraus, dass eine salzreiche Ernährung den Spiegel eines Stresshormons um 75 Prozent ansteigen lässt.

Die Experten hoffen, dass die Ergebnisse eine Überprüfung der öffentlichen Gesundheitspolitik in Bezug auf den Salzkonsum anregen werden, damit die Hersteller die Salzmenge in verarbeiteten Lebensmitteln reduzieren können.

Die empfohlene Salzaufnahme für Erwachsene liegt bei weniger als sechs Gramm pro Tag, doch die meisten Menschen nehmen regelmäßig etwa neun Gramm zu sich.

Dies kann zu einem höheren Blutdruck beitragen, der das Risiko von Herzinfarkten, Schlaganfällen und vaskulärer Demenz erhöht.

Während die Auswirkungen auf das Herz- und Kreislaufsystem gut bekannt sind, war bisher wenig über die Auswirkungen einer salzreichen Ernährung auf das Verhalten der Menschen bekannt.

Um dies zu untersuchen, setzten Experten der Universität Edinburgh Mäuse ein, die sich normalerweise salzarm ernähren, und verabreichten ihnen salzreiche Nahrung, um den typischen Verzehr von Menschen nachzuahmen.

Sie stellten fest, dass nicht nur der Spiegel der Stresshormone in der Ruhephase anstieg, sondern dass die Hormonreaktion der Mäuse auf Umweltstress doppelt so hoch war wie bei Mäusen, die sich normal ernährt hatten.

Die Salzaufnahme erhöhte die Aktivität von Genen, die im Gehirn Proteine produzieren, die die Reaktion des Körpers auf Stress steuern.

Experten zufolge laufen bereits weitere Studien, um herauszufinden, ob ein hoher Salzkonsum zu anderen Verhaltensänderungen wie Angst und Aggression führt.

Die Studie wurde in der Zeitschrift Cardiovascular Research veröffentlicht. Sie wurde von der British Heart Foundation und Kidney Research UK finanziert.

Matthew Bailey, Professor für Nierenphysiologie am Zentrum für kardiovaskuläre Wissenschaft der Universität Edinburgh, sagte: "Wir sind, was wir essen, und zu verstehen, wie salzreiche Lebensmittel unsere psychische Gesundheit verändern, ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung des Wohlbefindens. Wir wissen, dass ein zu hoher Salzkonsum unser Herz, unsere Blutgefäße und unsere Nieren schädigt. Diese Studie zeigt uns nun, dass ein hoher Salzgehalt in unserer Nahrung auch die Art und Weise verändert, wie unser Gehirn mit Stress umgeht".

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