02.02.2022 - Mintel Germany GmbH

Jenseits der Kuh: 3 Strategien für die Konkurrenz von Kuhmilch und pflanzlichen Milchprodukten durch Milch von anderen Tieren

Während vegane Milch wie Hafer- oder Sojamilch die Schlagzeilen beherrschen, gibt es für Nicht-Kuhmilch Möglichkeiten, mit traditionellen Milchprodukten von Kühen und pflanzlichen Milchen zu konkurrieren. Im Folgenden werden drei Strategien untersucht, mit denen Milch von anderen Tieren als Kühen ein breiteres Spektrum von Verbrauchern ansprechen kann.

1. Aufklärung, um besseren Geschmack und bessere Textur zu verkaufen

Geschmack ist wichtig! Mehr als ein Fünftel der französischen Verbraucher im Alter von 16 bis 44 Jahren ziehen den Geschmack von Milchalternativen dem von Milchprodukten vor. Marken, die Milch von anderen Tieren als Kühen verkaufen, haben die Chance, mehr Mainstream- und jüngere Verbraucher anzusprechen. Marken, die Nicht-Kuhmilch anbieten, können die Verbraucher durch einen besseren Geschmack und eine bessere Konsistenz als pflanzliche Milch überzeugen. Aufklärung wird helfen, den Geschmack von Nicht-Kuhmilch zu verkaufen, insbesondere ihre einzigartigen Aromen.

So weisen beispielsweise nur 10 % der Molkereiprodukte, die mit anderen Tiermilchen als Kuhmilch (insbesondere Ziegenmilch) auf den Markt gebracht werden, ausdrücklich auf ihre cremige/zarte Textur hin.

Ko & Co Camembert Ziegenweichkäse mit Weißschimmel: Der Hersteller behauptet, dass dieser Käse während seiner Lebensdauer weiter reift und vier verschiedene Geschmacksstufen durchläuft (Russland).

2. Übergang von der Verdaulichkeit zu anderen verdauungsfördernden Angaben

Bei Ziegenmilchprodukten ist es wahrscheinlicher, dass sie Angaben zur Verdaulichkeit machen (als andere Nicht-Kuhmilchprodukte), aber Nicht-Kuhmilchprodukte können von der Verdaulichkeit zu anderen Angaben übergehen - wie Absorption oder Darm-/Immununterstützung. Außerdem können Nicht-Kuhmilchprodukte ihre unterschiedlichen Nährwertprofile als besser auf die individuellen Bedürfnisse der Menschen abgestimmt verkaufen.

CPF Pasteurisierte Ziegenmilch hat einen hohen Kalzium- und Phosphorgehalt, soll starke Knochen und Zähne unterstützen und enthält: Vitamin B1 zur Unterstützung des Nervensystems und Vitamin B2 zur Unterstützung der Kohlenhydratverwertung (Thailand).

3. Nachhaltigkeit als Unterscheidungsmerkmal nutzen

Es besteht die Möglichkeit, dass Nicht-Kuhmilchprodukte ausführlicher über ihren ökologischen Fußabdruck kommunizieren. Tatsächlich benötigt die Ziegenhaltung weniger Wasser und Land als die Rinderhaltung und produziert weniger Dung, was eine geringere Gefahr für die Wasserquellen darstellt. Ein kleiner Teil der Produkte, die nicht aus Kuhmilch hergestellt werden, hat einen Umweltanspruch - im Vergleich zu pflanzlicher Milch und Kuhmilch. Die Marken sollten ihre Produkte durch eine bessere Umweltkennzeichnung differenzieren.

Tradi Bergere Bio-Schafsmilchjoghurt mit Honig wird in den Grands Causses aus frischer Milch aus dem Aveyron und der Lozère handwerklich hergestellt. Für das Bio-Produkt werden Verpackungen aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern und pflanzliche Tinte (Frankreich) verwendet.

Zukunftssicherung der Milchwirtschaft

Da der Klimawandel die Ökosysteme belastet, müssen die Lebensmittel der Zukunft - einschließlich der Milchprodukte - in der Lage sein, eine Reihe von Temperaturen, Bodenbedingungen und anderen Umweltfaktoren zu tolerieren.

In diesem Zusammenhang müssen Milchmarken ihre Produkte zukunftssicher machen, indem sie der effizientesten Tierhaltung auf der Grundlage eines bestimmten lokalen Ökosystems den Vorzug geben.

Das Interesse an Kamelmilch beispielsweise nimmt zu, da Kamele als extrem widerstandsfähig gegenüber rauen klimatischen Bedingungen gelten und eine viel bessere Futtereffizienz als Kühe haben, während ihre Milch wegen ihrer medizinischen Eigenschaften begehrt ist.

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