19.11.2021 - PLoS Biology

Kaffee- und Teetrinken kann mit einer geringeren Schlaganfall- und Demenzrate in Verbindung gebracht werden

Der Verzehr von 4-6 Tassen täglich war mit den geringsten Risiken verbunden.

Kaffee- oder Teetrinken kann mit einem geringeren Schlaganfall- und Demenzrisiko in Verbindung gebracht werden. Dies geht aus einer Studie mit gesunden Personen im Alter von 50-74 Jahren hervor, dieam 16.November in der Open-Access-Zeitschrift PLOS Medicine veröffentlicht wurde. Kaffeetrinken wurde auch mit einem geringeren Risiko für Demenz nach einem Schlaganfall in Verbindung gebracht.

Schlaganfälle sind lebensbedrohliche Ereignisse, die weltweit 10 Prozent der Todesfälle verursachen. Demenz ist ein allgemeiner Begriff für Symptome, die mit dem Nachlassen der Gehirnfunktion zusammenhängen, und stellt ein globales Gesundheitsproblem mit einer hohen wirtschaftlichen und sozialen Belastung dar. Bei der Post-Schlaganfall-Demenz treten die Symptome der Demenz nach einem Schlaganfall auf.

Yuan Zhang und Kollegen von der Medizinischen Universität Tianjin, Tianjin, China, untersuchten 365 682 Teilnehmer aus der britischen Biobank, die zwischen 2006 und 2010 rekrutiert wurden, und verfolgten sie bis 2020. Zu Beginn der Studie machten die Teilnehmer Selbstauskünfte über ihren Kaffee- und Teekonsum. Während des Studienzeitraums entwickelten 5.079 Teilnehmer eine Demenz und 10.053 erlitten mindestens einen Schlaganfall.

Bei Personen, die täglich 2-3 Tassen Kaffee oder 3-5 Tassen Tee oder eine Kombination aus 4-6 Tassen Kaffee und Tee tranken, war das Auftreten von Schlaganfällen oder Demenz am geringsten. Personen, die täglich 2-3 Tassen Kaffee und 2-3 Tassen Tee tranken, hatten ein um 32 % geringeres Schlaganfallrisiko (HR, 0,68, 95% CI, 0,59-0,79; P <0,001) und ein um 28 % geringeres Demenzrisiko (HR, 0,72, 95% CI, 0,59-0,89; P =0,002) im Vergleich zu Personen, die weder Kaffee noch Tee tranken. Der Konsum von Kaffee allein oder in Kombination mit Tee war ebenfalls mit einem geringeren Risiko für eine Demenz nach einem Schlaganfall verbunden.

Bei der britischen Biobank handelt es sich um eine im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung relativ gesunde Stichprobe, was die Verallgemeinerbarkeit dieser Zusammenhänge einschränken könnte. Außerdem erkrankten nur relativ wenige Personen an Demenz oder Schlaganfall, was eine genaue Extrapolation der Raten auf größere Populationen erschweren kann. Schließlich ist es zwar möglich, dass Kaffee- und Teekonsum vor Schlaganfall, Demenz und Demenz nach Schlaganfall schützt, doch lässt sich aus den Assoziationen keine Kausalität ableiten.

Die Autoren fügen hinzu: "Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass mäßiger Kaffee- und Teekonsum einzeln oder in Kombination mit einem geringeren Schlaganfall- und Demenzrisiko verbunden sind."

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