13.10.2021 - SGS Germany GmbH

SGS eröffnet neues Laborgebäude für mehr Sicherheit und Qualität bei Lebensmitteln in Hamburg

Nach rund einem Jahr Bauzeit eröffnet SGS ein neues Laborgebäude am Standort Hamburg Bergedorf. Bereits seit 2003 betreibt SGS dort eines der größten Labore deutschlandweit für mikrobiologische und chemische Analysen von Lebensmitteln, Agrar-Rohstoffen und Tierfutter. Bisher haben die rund 150 Lebensmittexperten, Wissenschaftler und Laboranten der SGS in Hamburg jährlich bis zu 300.000 Proben von nahezu allen führenden Herstellern und Handelsketten auf deren Qualität, Geschmack, unerwünschte Schadstoffe und mögliche Kontaminationen kontrolliert.

Dazu zählen auch Lebensmittel und Tierfutter, die mit dem Gütesiegel des renommierten SGS Institut Fresenius ausgezeichnet werden. Dank der weltweit steigenden Nachfrage nach mikrobiologischen und chemischen Analysen mussten die Kapazitäten bei der SGS in Hamburg Bergedorf dringend erweitert werden.

Nach etwas mehr als einem Jahr Bauzeit ist dies nun gelungen. Mit einer Gesamtfläche von rund 5.000 Quadratmetern zählt das Speziallabor für Lebens- und Futtermittel jetzt zu den größten dieser Art in ganz Europa. Mit dem Neubau wurde auch Platz für rund 50 zusätzliche Mitarbeiter geschaffen. „Dank des Neubaus sind wir jetzt in der Lage, über 30 Prozent mehr chemische und mikrobiologische Proben für unsere Kunden aus nahezu allen Lebensmittelbereichen in weltweit anerkannter Qualität zu analysieren,“ erklärt Dr. Roy Hörner, Laborleiter der SGS am Standort Bergedorf. Das Labor der SGS in Hamburg ist weltweit renommiert und unterhält ein Qualitätsmanagementsystem für Prüfeinrichtungen, das gemäß DIN EN ISO/IEC 17025 von staatlicher Seite akkreditiert ist. Die Akkreditierung umfasst mehr als 400 analytische Verfahren. Nahezu alles Essbare wird hierbei von den Experten der SGS in Hamburg analysiert: Von Süßwaren, Schokolade, Getreide, Cerealien, Trockenfrüchten, Nüssen, über Fleisch und Wurstwaren, bis hin zu Tee, Kräutern, Gewürzen, Tiefkühlprodukten und Rohwaren, wie Ölen und Fetten.

Die Wissenschaftler der SGS untersuchen mit modernster Technologie die Lebensmittel beispielsweise auf Nährwerte, mögliche Schadstoffe und Spurenelemente. Dies trägt dazu bei, dass Lebensmittel, die nicht sicher sind, auch nicht in den Handel gelangen. „Wir kennen die Marktanforderungen, die durch das wachsende Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Sicherheitsstandards in den Bereichen Lebensmittel, Pharma und Hygiene entstehen. SGS bietet sehr vielseitige Lösungen für alle Branchen, um den Komfort und das Maß an Sicherheit zu gewährleisten, die Endverbraucher jetzt fordern,“ erklärt Alida Scholtz, Managing Director der SGS Gruppe in Deutschland.

SGS ist mit mehr als 94 Tausend Mitarbeitern an rund 2.600 Standorten das weltweit führende Unternehmen im Prüfen, Testen, Verifizieren und Zertifizieren. Davon sind in Deutschland mehr als viertausend Mitarbeiter über 50 Standorten beschäftigt.

SGS Wissenschaftler forschen, ob in Lebensmitteln wirklich drin ist, was darauf steht. Darüber hinaus engagieren sich die Wissenschaftler der SGS auch bei der Forschung. Bereits seit 2016 unterstützen die Lebensmittelexperten der SGS in Hamburg das Projekt „Food Profiling“, das von Professor Markus Fischer, Direktor der Hamburg School of Food Science und des Instituts für Lebensmittelchemie geleitet wird. Gemeinsam mit weiteren Forschungseinrichtungen gehen die Wissenschaftler den Fragen nach, ob in Lebensmitteln wirklich drin ist, was darauf steht. Was essen wir und wo kommt es her? Diese Fragen zu beantworten wird durch den globalen Handel und immer komplexeren Herstellungsprozessen immer schwerer. „Wir sind sehr stolz darauf, Teil dieses für alle Verbraucher wichtigen Forschungsprojekts zu sein. Als unabhängiges und neutrales Prüfinstitut bringen wir gern unser seit Jahrzehnten bei der SGS gesammeltes Wissen in das Forschungsprojekt ein und entwickeln zudem neue Prüfverfahren für unsere Kunden,“ erklärt Dr. Roy Hörner. Die rund 200 Biologen, Chemiker, Lebensmittelchemiker, Chemie-Ingenieure, Veterinäre, Ökotrophologen, BTA, CTA, milchwirtschaftliche Laboranten und Chemielaboranten der SGS in Hamburg tragen mit ihrer täglichen Arbeit dazu bei, dass Lebensmittel, die nicht sicher sind, gar nicht erst in den Verkehr und so auch nicht zum Verbraucher kommen.

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