29.06.2021 - Anglia Ruskin University

Studie zeigt mögliche Gefahren von Süßungsmitteln

Neue Forschung: Süßstoffe könnten Darmbakterien zum Eindringen in den Darm veranlassen

Neue Forschungen haben herausgefunden, dass gängige künstliche Süßstoffe dazu führen können, dass zuvor gesunde Darmbakterien krank werden und in die Darmwand eindringen, was möglicherweise zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führt.

Die im International Journal of Molecular Sciences veröffentlichte Studie ist die erste, die die pathogenen Auswirkungen einiger der am häufigsten verwendeten künstlichen Süßstoffe - Saccharin, Sucralose und Aspartam - auf zwei Arten von Darmbakterien, E. coli(Escherichia coli) und E. faecalis(Enterococcus faecalis).

Frühere Studien haben gezeigt, dass künstliche Süßstoffe die Anzahl und Art der Bakterien im Darm verändern können, aber diese neue molekulare Forschung, geleitet von Wissenschaftlern der Anglia Ruskin University (ARU), hat gezeigt, dass Süßstoffe die Bakterien auch pathogen machen können. Es wurde herausgefunden, dass diese pathogenen Bakterien sich an Caco-2-Zellen anheften, in sie eindringen und sie abtöten können, wobei es sich um Epithelzellen handelt, die die Darmwand auskleiden.

Es ist bekannt, dass Bakterien wie E. faecalis, die die Darmwand überwinden, in den Blutkreislauf gelangen und sich in den Lymphknoten, der Leber und der Milz ansammeln können, was eine Reihe von Infektionen, einschließlich Septikämie, verursacht.

Diese neue Studie fand heraus, dass bei einer Konzentration, die zwei Dosen Diät-Softdrink entspricht, alle drei künstlichen Süßstoffe die Adhäsion sowohl von E. coli als auch von E. faecalis an intestinale Caco-2-Zellen signifikant erhöhten und die Bildung von Biofilmen differentiell verstärkten.

Bakterien, die in Biofilmen wachsen, sind weniger empfindlich gegenüber antimikrobieller Resistenzbehandlung und haben eine höhere Wahrscheinlichkeit, Toxine abzusondern und Virulenzfaktoren zu exprimieren, d. h. Moleküle, die Krankheiten verursachen können.

Darüber hinaus führten alle drei Süßstoffe dazu, dass die pathogenen Darmbakterien in Caco-2-Zellen eindrangen, die in der Darmwand zu finden sind, mit Ausnahme von Saccharin, das keine signifikante Auswirkung auf die E. coli-Invasion hatte.

Der Hauptautor der Studie, Dr. Havovi Chichger, Senior Lecturer in Biomedical Science an der Anglia Ruskin University (ARU), sagte:

"Es gibt viel Besorgnis über den Konsum von künstlichen Süßstoffen, wobei einige Studien zeigen, dass Süßstoffe die Schicht der Bakterien, die den Darm unterstützen, bekannt als die Darm-Mikrobiota, beeinflussen können.

"Unsere Studie ist die erste, die zeigt, dass einige der Süßstoffe, die am häufigsten in Lebensmitteln und Getränken vorkommen - Saccharin, Sucralose und Aspartam - normale und 'gesunde' Darmbakterien dazu bringen können, pathogen zu werden. Zu diesen pathogenen Veränderungen gehören die verstärkte Bildung von Biofilmen und die vermehrte Adhäsion und Invasion von Bakterien in menschliche Darmzellen.

"Diese Veränderungen könnten dazu führen, dass unsere eigenen Darmbakterien in unseren Darm eindringen und ihn schädigen, was mit Infektionen, Sepsis und Multiorganversagen in Verbindung gebracht werden kann.

"Wir wissen, dass ein übermäßiger Zuckerkonsum ein wichtiger Faktor bei der Entwicklung von Krankheiten wie Fettleibigkeit und Diabetes ist. Daher ist es wichtig, dass wir unser Wissen über Süßstoffe und Zucker in der Ernährung erweitern, um die Auswirkungen auf unsere Gesundheit besser zu verstehen."

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