19.04.2021 - yamo AG

Offener Brief fordert Fairplay von Claus und Stefan Hipp

6 Abmahnungen und 2 Klagen in nur 2 Jahren

In einem heute veröffentlichten offenen Brief an Claus und Stefan Hipp ruft das Kindernahrungs-Start-up yamo den Marktführer für Babybrei Hipp zu mehr Fairplay auf. Der Großkonzern hat das erst 2016 gegründete Start-up mit einer Serie von Klagen und Abmahnungen überzogen und damit in seiner frühen Entwicklung stark behindert.

"6 Abmahnungen und 2 Klagen in nur 2 Jahren, davon eine gegen uns Gründer persönlich! Ich meine, dieser Abmahn-Wahn hat Methode. Das Problem ist: Selbst wenn wir wie zuletzt vor Gericht gewinnen, belasten die vielen vom Marktführer eingeleiteten Rechtsverfahren unser Start-up natürlich enorm. Wir wenden uns daher an die Öffentlichkeit in der Hoffnung, dass der öffentliche Druck Hipp zu Fairplay bewegt", erklärt Luca Michas, Mitbegründer und Sprecher von yamo.

"Ich würde mich gerne auf die Entwicklung unserer frischen Bio-Nahrung konzentrieren. Unter Dauerbeschuss der Großen können Start-ups wie wir aber nur schwer Innovationen auf den Markt bringen. Darunter leiden am Ende die Verbraucher", so Mitbegründer und Entwicklungschef José Amado-Blanco.

Die yamo Gründer, die von Hipp auch persönlich verklagt wurden, laden in dem offenen Brief Claus und Stefan Hipp ein, das Rechtsbudget lieber an die Stiftung Kindergesundheit (www.kindergesundheit.de) zu spenden, als unablässig neue Rechtsstreits anzuzetteln. Um mit gutem Beispiel voranzugehen, macht yamo nun den ersten Schritt mit einer 10.000 EUR Spende. Dies entspricht grob den Rechtskosten, die derzeit zur Abwehr der Abmahnungen und Klagen von Hipp pro Quartal anfallen.

Während Hipp-Gläschen hitzekonserviert in den Handel kommen, hat sich yamo als erstes Unternehmen in Europa auf frische und kalt gepresste Bio-Kleinkindnahrung spezialisiert. Mit dem sogenannten High Pressure Pasteurisation Verfahren (HPP) bleiben den yamo Bio-Breis viele Vitamine und Geschmacksstoffe enthalten. In der Klage von Hipp gegen dieses Herstellungsverfahren hat das Landgericht Hamburg für yamo entschieden. Weitere Rechtsverfahren sind fortlaufend.

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