Beschäftigung auf Rekordniveau versteckt Folgen von Strukturwandel, Digitalisierung und Automatisierung

19.02.2020 - Deutschland

Der Arbeitsmarkt jagt von Rekord zu Rekord und lässt jedes Arbeitsplatzverlustszenario in Folge der Roboterrevolution und Digitalisierung als reine Schwarzmalerei erscheinen. Doch hinter den Kulissen des deutschen Jobwunders zeichnen sich mittlerweile größere Verschiebungen am Arbeitsmarkt ab. Die Roboter hinterlassen doch schon ihre Spuren.

Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/geralt-9301/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1327492" marked="1">Gerd Altmann</a> auf <a href="https://pixabay.com/de/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1327492" marked="1">Pixabay</a>

Hinter dem Boom am Jobmarkt versteckt sich ein starker Wandel des Arbeitsmarktes, der in rasantem Tempo fortschreitet. Aus der Betrachtung der Beschäftigungsentwicklung seit 2014 lässt sich ableiten, dass Digitalisierung und Automatisierung aktuell schon ihre Spuren auf dem deutschen Arbeitsmarkt hinterlassen haben.

Unsere Analyse der Beschäftigungsentwicklung seit 2014 zeigt eine deutliche negative Beziehung zwischen Beschäftigungswachstum und Automatisierungswahrscheinlichkeit. Die Roboter nehmen zwar keine Jobs weg, aber sie scheinen dem Beschäftigungswachstum in einigen Bereichen schon im Weg zu stehen.

Eine etwas andere Variante der Polarisierungsthese erhält in Deutschland mehr Nahrung. Während allgemein betrachtet im gesamten deutschen Arbeitsmarkt die Sprache war von starkem Beschäftigungswachstum, so war dieses Wachstum vor allem bei den sogenannten "fachlichen Tätigkeiten" am geringsten. Fachkräftemangel, Automatisierung und Strukturwandel. Diese drei Faktoren treffen hier zusammen.

Weitere News aus dem Ressort Karriere

Meistgelesene News

Weitere News von unseren anderen Portalen

Fleisch aus dem Labor