21.01.2020 - University of Michigan

Die Lust der Jugendlichen auf Junk-Food

Wie die Gehirne von Teenagern auf TV-Werbung für Fastfood reagieren, können laut neuer Forschung der University of Michigan vorhersagen, was sie zum Abendessen essen werden.

Teenager, die in den Belohnungszentren des Gehirns stärker reagierten, wenn sie Werbung für ungesundes Essen - wie Cheeseburger und Milchshakes - aus Fastfood-Restaurants sahen, aßen in einem simulierten Fastfood-Restaurant mehr Junkfood.

Überraschenderweise waren Teenager, die erhöhte Gehirnreaktionen hatten, die mit Belohnung, Gedächtnis und visueller Aufmerksamkeit auf Werbespots für gesündere Lebensmittel - wie Salate und Smoothies - von Fastfood-Restaurants verbunden waren, auch dazu neigen, mehr Junk Food zu essen.

Die Ergebnisse, die im American Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht wurden, tragen zu früheren Studien über Lebensmittelwerbung bei, da sie einen großen Beitrag zur Fettleibigkeit leisten - und Fast-Food-Restaurants sind die wichtigsten Werbeträger.

Aber nur wenige Studien haben die neuralen Prädiktoren der Nahrungsaufnahme von Jugendlichen untersucht.

"Die Fähigkeit der Fast-Food-Werbung, diese Gehirnsysteme, möglicherweise außerhalb des bewussten Bewusstseins, zu schärfen, kann es für Jugendliche besonders herausfordernd machen, sich gegen die negativen Auswirkungen des Lebensmittelmarketings zu wehren", sagte Ashley Gearhardt, U-M Associate Professor für Psychologie und Hauptautor der Studie.

"Jugendliche sind ein wichtiges Werbeziel für die Lebensmittelindustrie und sie erhalten wenig Schutz. Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass Fast-Food-Restaurants, die mehr Werbung für gesündere Lebensmittel hinzufügen, Jugendliche wahrscheinlich nicht schützen. Die Reduzierung der Gesamtmenge der von Jugendlichen gesehenen Lebensmittelwerbung ist ein wichtiges Ziel zur Verbesserung der Gesundheit".

Die Studienprobe von 171 Jugendlichen im Alter von 13-16 Jahren sah ungesunde Fast-Food-Werbung mit Cheeseburger und Pommes Frites, gesündere Werbung mit Salaten, gegrillten Hähnchen-Sandwiches und Non-Food-Werbung in einer funktionellen Magnetresonanztomographie (FMRI). Die Teilnehmer konnten in einem simulierten Fast-Food-Restaurant die in den Werbespots gezeigten Speisen in unterschiedlicher Zusammensetzung verzehren.

Einige wichtige Erkenntnisse:

  • Mehr neurale Aktivierung in der "Belohnungs"-Region des Gehirns sagte eine größere Gesamtnahrungsaufnahme voraus.

  • Gesündere Werbung von Fast-Food-Restaurants dürfte den Konsum gesunder Lebensmittel nicht fördern. Die Restaurantlogos und das Branding lösen Hinweise aus, die mit dem Verkauf von überwiegend ungesunden Lebensmitteln verbunden sind.

  • Jugendliche, die weniger Aktivierung in einer Hirnregion zeigten, die mit visueller Aufmerksamkeit für ungesunde Fast-Food-Werbung assoziiert war, hatten eine gesündere Nahrungsaufnahme.

Die Co-Autoren der Studie waren Sonja Yokum vom Oregon Research Institute, Jennifer Harris von der University of Connecticut, Leonard Epstein von der State University of New York at Buffalo und Julie Lumeng von U-M, Professorin für Pädiatrie.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit einem Computersystem ohne menschlichen Eingriff übersetzt. LUMITOS bietet diese automatischen Übersetzungen an, um eine größere Bandbreite an aktuellen Nachrichten zu präsentieren. Da dieser Artikel mit automatischer Übersetzung übersetzt wurde, ist es möglich, dass er Fehler im Vokabular, in der Syntax oder in der Grammatik enthält. Den ursprünglichen Artikel in Englisch finden Sie hier.

Fakten, Hintergründe, Dossiers
  • Lebensmittelindustrie
  • Psychologie
  • Fastfood