15.01.2020 - Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)

Gut verpackt: Essen nachhaltig und sicher genießen

Wie kann man Fleisch, Getreide, Obst oder Gemüse vor Verderb schützen? Welche weiteren Lebensmittelverpackungen neben Alufolie und Kunststoff gibt es? Antworten auf diese und weitere Fragen erfahren Besucherinnen und Besucher am Stand des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Unter dem Motto „Essen nachhaltig und sicher genießen“ macht das BfR den sorgfältigen und sicheren Umgang mit Lebensmitteln vom 17. bis 26. Januar 2020 interaktiv erlebbar. „Wenn man nicht vorsorgt, können Bakterien, Viren oder Parasiten in verdorbenen Lebensmitteln Krankheiten auslösen“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. „Wir zeigen, wie Lebensmittel länger frisch bleiben und informieren darüber, welche Materialien aus gesundheitlicher Sicht beim Lagern, Transport und Verzehr am besten geeignet sind.“

Das BfR präsentiert sich am BfR-Stand 102 auf dem Erlebnisbauernhof (Halle 3.2) während der Internationalen Grünen Woche mit dem
Ziel, Verbraucherinnen und Verbraucher jeden Alters für einen nachhaltigen und sicheren Umgang mit Lebensmitteln empfänglich zu machen und über gesundheitliche Risiken aufzuklären. So erfahren Besucherinnen und Besucher, wie Wurst, Äpfel oder Müsli möglichst lange frisch bleiben und vor Verderb oder Schädlingen geschützt werden. Um Lebensmittel haltbar zu machen, gibt es einfache Techniken, wie Einfrieren oder Einkochen - wir geben Hinweise, wie diese am besten gelingen.

Oft ist es nicht einfach zu erkennen, wann zum Beispiel Salami oder Blauschimmelkäse nicht mehr genießbar sind. Müssen alle angeschimmelten Lebensmittel entsorgt werden? Wo liegt der Unterschied zwischen dem Mindesthaltbarkeitsdatum und dem Verbrauchsdatum? Antworten dazu bekommen Verbraucherinnen und Verbraucher am BfR-Stand.

Immer mehr Menschen achten darauf, dass Verpackungen und Behälter wiederverwendbar sind. Auf einer Erkundungstour erfährt man, unter welchen Bedingungen Materialien wie Aluminium oder Geschirr aus Melamin-Formaldehyd-Harz, zu denen auch „Bambusware“ zählt, ein Risiko für die Gesundheit darstellen können und welche Alternativen existieren.

Unter anderem erklärt ein TV-Koch gemeinsam mit BfR-Experten mit Live-Kochshows, wie man Obst, Gemüse oder Fleisch sicher verarbeitet und worauf man bei der Zubereitung achten sollte. Auch das spielerische Moment kommt nicht zu kurz: Beim Live-Graphic Recording entstehen Comics, angeregt von den Ideen der Besucherinnen und Besucher. Am BfR-Stand können Interessierte außerdem ihr Wissen am Nachhaltigkeits-Karussell testen. In einer Kinderrallye gehen die Kleinsten mit einer Zauberbrille auf die Suche und entdecken, wie und wo bestimmte Lebensmittel gelagert werden sollen.

Zum Thema „Pflanzenschutzmittel sicher anwenden und gesund bleiben“ findet am 21. Januar 2020 von 10:00 bis 12:45 Uhr das Forum zur Internationalen Grünen Woche im CityCube Berlin statt - eine gemeinsame Veranstaltung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) und des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Expertinnen und Experten geben einen Überblick über die seit März 2019 geltenden Bestimmungen zum Schutz der Gesundheit von Anwendern und diskutieren die Herausforderungen bei der Umsetzung.

IGW-Flyer „Nachhaltig und sicher genießen - so geht‘s“ ist oben rechts im Kasten verlinkt.

Fakten, Hintergründe, Dossiers
Mehr über BfR
  • News

    Kann das neuartige Coronavirus über Lebensmittel übertragen werden?

    Nach dem Ausbruch von Atemwegserkrankungen durch eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus (2019-nCoV) und der daraus resultierenden Epidemie in verschiedenen Regionen Chinas sind auch erste Infektionen bei Menschen in Deutschland und Europa diagnostiziert worden. Verunsicherte Verbrauc ... mehr

    Kleine Teile - große Wirkung? Mikroplastik in Lebensmitteln

    Es ist überall. In der Luft, im Wasser, im Boden - auch im menschlichen Darm wurde es nachgewiesen: Mikroplastik, kleine Kunststoffpartikel von 0,0001 bis 5 Millimeter Größe. „Grundsätzlich kann Mikroplastik in die Nahrung gelangen“, sagt der Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertun ... mehr

  • Forschungsinstitute

    Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)

    „Risiken erkennen - Gesundheit schützen“ - so hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) seine Arbeit für den gesundheitlichen Verbraucherschutz überschrieben. Das Institut wurde im November 2002 errichtet, um den gesundheitlichen Verbraucherschutz zu stärken. Es ist die wissenschaft ... mehr