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Kennzeichnung salziger Snacks: Die Herausforderungen

16.01.2019

Videojet Technologies

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Kennzeichnung salziger Snacks: Die Herausforderungen

James Wolff, Global Marketing Manager bei Videojet Technologies, beschreibt aktuelle Trends auf dem Markt für salzige Snacks und den Grund dafür, dass Kennzeichnungsvorgänge immer in Zusammenarbeit mit einem kompetenten Lieferanten geplant werden sollten.

Mit einem Spektrum, das von den allgegenwärtigen Kartoffelchips über Nüsse, Popcorn und Salzbrezeln bis hin zu Dörrfleisch reicht, ist der Markt für salzige Snacks weltweit einer der dynamischsten in der Kategorie Snacks. Insgesamt soll die Kategorie bis 2023 auf 63 Mrd. USD anwachsen.[1] Dies stellt ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 5,8 % dar, wobei salzige Snacks laut Prognose eines der am schnellsten wachsenden Segmente darstellen. Die Verbraucher, insbesondere die um die Jahrtausendwende geborenen, verlangen nach immer mehr Optionen und Aromen. Aus diesem Grund ist in der Branche eine weitverbreitete Produktvermehrung aufgetreten. Außerdem hat das wachsende Interesse der Verbraucher an gesunden Snackoptionen die Produktentwicklung weiter angefacht. 

In den vergangenen Jahren ist des Weiteren eine wachsende Feinschmeckerkultur aufgekommen. Das bedeutet, dass neben der Nachfrage für gesunde Optionen auch die Nachfrage nach exotischeren Geschmäckern angestiegen ist. Die Verbraucher probieren gern alles, was innovativ und anders ist. Beispielsweise erfreuen sich pikante Snacks nach Art der nahöstlichen Küche und auch Raucharomen immer größerer Beliebtheit. Außerdem besteht ein wachsendes Interesse an Aromen mit einem blumigen Element, z. B. Rose, Holunderblüte und Hibiskus.

Europa ist der größte Markt für Snackprodukte, dicht gefolgt von Nordamerika. Im asiatisch-pazifischen Raum wird aufgrund einer steigenden Nachfrage nach westlichen Snacks (und einem steigenden Interesse an westlichen Essgewohnheiten) das größte Wachstum innerhalb des oben genannten Prognosezeitraums erwartet. Dies wird größtenteils auf die gestiegene Nachfrage aus Ländern wie China und Indien zurückgeführt.

Herausforderungen für Produktionslinien

Da heutzutage eine große Auswahl an Produkten und Aromen erwartet wird, müssen sich die Hersteller produktionstechnisch entsprechend umstellen. Flexibilität ist ein wichtiger Faktor. Aufgrund der Nachfrage nach verschiedenen Produkt- und Aromaoptionen wird die Anzahl der Produktwechsel stark ansteigen. Dies beeinträchtig u. U. die Produktivität von Produktionslinien. Einige in Erwägung zu ziehende wichtige Aspekte sind über das Industrial Internet of Things (IIoT) vernetzte Geräte, flexible Geräte und intuitive Software. Glücklicherweise bietet aktuelle Kennzeichnungstechnologie diese Lösungen. Somit vereinfacht und beschleunigt sie die Einrichtung neuer Aufträge für verschiedene Verpackungsmaterialien. 

Es ist wichtig, dass Druckausrüstung weiterhin mehrere Integrationsoptionen, z. B. RS-232- und Ethernet-Ports, und Optionen für Automatisierungsprotokolle wie Ethernet/IPTM und Profinet®[2] bietet. Viele Technologien bieten Flexibilität beim Drucken, daher ist es unerlässlich, eine Partnerschaft mit einem Experten einzugehen, der viele Lösungen anbietet. Außerdem ist einfache und benutzerfreundliche Software ein nützliches Mittel in der Produktionslinie. Software, die farbige Grafiken und intuitive Anzeigen nutzt, ermöglicht Bedienern, allgemeine Aufgaben wie das Erstellen einer Druckauftragsvorlage zu vereinfachen, während klare, farbcodierte Warnsignale die Identifikation potenzieller Druckerprobleme erleichtern und beschleunigen. Außerdem können Auftragsdaten zentral gespeichert und verwaltet werden, was einen verzögerungsfreien Start der Produktionsläufe ermöglicht, da die Aufträge im Voraus validiert sind und dem Anwender sämtliche Informationen zur Verfügung stehen. Integrierte Funktionen für Produktionsstatistiken unterstützen Effizienz- und GAE-Berichte. Damit schaffen Sie beste Voraussetzungen für nachhaltige Prozessverbesserungen.

Infrage kommende Technologien

Salzige Snacks werden in verschiedenen Materialien verpackt. Dies ist praktisch der einzige Faktor, der bestimmt, welche Art von Kennzeichnungstechnologie Ihren Anforderungen am ehesten entspricht. Continuous Inkjet- und Laser-Beschriftungstechnologien sind beispielsweise ideal für Produkte geeignet, die in Gläsern und Dosen verkauft werden, die im Allgemeinen in vertikalen Abfülllinien produziert und befüllt werden. CIJ- und Laser-Drucker lassen sich je nach der von Ihnen bevorzugten Stelle für den Druck auf den Randstreifen sowie die Ober- oder Unterseite von Behältern konfigurieren.

Allerdings wird unseren Beobachtungen zufolge ein größerer Teil der salzigen Snacks mit flexiblen Folien in wiederverschließbaren Verpackungen, Standbeuteln und Einzelportionspackungen verpackt. Im Allgemeinen werden diese mit vertikalen Schlauchbeutelmaschinen (VFFS) produziert. Hier eignen sich Thermotransfersysteme (TTO) möglicherweise am besten. Die heute auf dem Markt erhältlichen TTO-Produkte wurden von Verpackungsindustrieexperten konzipiert, um alle Interaktionsaspekte von der VFFS-Installation bis hin zur Kundenbedienung so einfach wie möglich zu gestalten. Des Weiteren wurden neue Technologien zur Sicherung der Genauigkeit und Qualität der Kennzeichnungen entwickelt. Alphanumerische Stichprobenprüfungen der Druckqualität lassen sich nun mithilfe einer Reihe von Auslösern für Bilderfassung, -analyse, -vergleich und -fehler in Echtzeit ausführen. So können wesentliche wiederkehrende Fehler sehr viel effizienter identifiziert und behoben werden als nur anhand manueller Prüfungen. Damit wird das Risiko von Ausschuss und Nacharbeiten reduziert.

Zusammenarbeit mit einem Experten

Die Auswahl eines Kennzeichnungssystems und die erfolgreiche Integration dieses Systems in bestehende Produktionslinien erfordert Vorbereitung, Wissen und Geschick. Daher sollten Sie den Rat eines Experten einholen, bevor Sie eine Kaufentscheidung treffen. Kompetente Lieferanten von Kennzeichnungssystemen arbeiten mit Herstellern zusammen, analysieren ihre spezifischen Anforderungen und beraten sie hinsichtlich der am besten passenden Kennzeichnungssysteme und unterstützenden Software.

Hierbei müssen einige Aspekte entsprechend berücksichtigt werden. Erstens müssen die verwendeten Verpackungssubstrate ggf. im Labor getestet werden, um sicherzustellen, dass die entsprechende Kennzeichnungsqualität erreicht werden kann. Die Herstellungsumgebung für salzige Snacks kann aufgrund von Staub, Ölen und verschiedenen Temperaturen eine Herausforderung darstellen. Zu den richtigen Tinten und Betriebsmitteln – seien sie nun schnell trocknend, lebensmittelecht oder besonders haftfest – muss das richtige Kennzeichnungssystem ausgewählt werden.

Zweitens bestehen u. U. Anforderungen in Bereichen wie der Datenerfassung, die die effizientere Nachverfolgung von Produkten durch die Lieferkette ermöglichen würde. Diese technologische Möglichkeit lässt sich in Zusammenarbeit mit einem Experten für Kennzeichnungssysteme integrieren.

Außerdem sind Aspekte wie Wartung und Instandhaltung sorgfältig abzuwägen. Heutzutage ist es möglich, Remote Service anzubieten. Dabei greifen geschulte Techniker aus der Ferne auf das Kennzeichnungssystem zu, um Probleme in Echtzeit zu identifizieren und zu beheben. In die Kennzeichnungssysteme sind außerdem Funktionen für vorbeugende Wartung integriert, die Herstellern ermöglichen, hinsichtlich Wartungen proaktiv anstatt reaktiv vorzugehen. Dadurch werden außerplanmäßige Ausfallzeiten minimiert.

Egal, was Ihre Anforderungen in der Kategorie salzige Snacks sind, dieser Betriebsbereich darf die Effektivität Ihrer Produktionslinie nicht beeinträchtigen. Wenn Hersteller mit kompetenten Lieferanten von Kennzeichnungssystemen zusammenarbeiten, können sie sich auf die Produktion konzentrieren, und die Kennzeichnung den Experten überlassen.


[1] https://www.mordorintelligence.com/industry-reports/snack-food-market

[2] Ethernet/IP is a trademark of ODVA. Profinet is a registered trademark of Profibus & Profinet International (PI).

 

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