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Coca-Cola übernimmt Kaffeemarke Costa

03.09.2018

Coca Cola

Coca-Cola übernimmt Costa

Die Coca-Cola Company gab heute bekannt, dass sie eine endgültige Vereinbarung zur Übernahme der 1971 in London gegründeten Costa Limited getroffen hat, die sich zu einer weltweit führenden Kaffeemarke entwickelt hat.

Die Übernahme von Costa von der Muttergesellschaft Whitbread PLC hat einen Wert von 5,1 Milliarden US-Dollar und wird Coca-Cola eine starke Kaffeeplattform in Teilen Europas, im asiatisch-pazifischen Raum, im Nahen Osten und in Afrika bieten, mit der Möglichkeit einer weiteren Expansion. In Costa gibt es eine führende Marke, fast 4.000 Einzelhandelsgeschäfte mit gut ausgebildeten Baristas, einen Kaffeeautomaten, Kaffeeformate für zu Hause und Costa's hochmoderne Rösterei.

Für Coca-Cola bedeutet die erwartete Akquisition eine skalierbare Kaffeeplattform mit kritischem Know-how und Expertise in einer schnell wachsenden, trendigen Kategorie. Costa ist das führende Kaffeeunternehmen in Großbritannien und hat eine wachsende Präsenz unter anderem in China. Costa hat eine solide Präsenz mit Costa Express, die Kaffee in Barista-Qualität an verschiedenen Orten unterwegs anbietet, darunter Tankstellen, Kinos und Reisezentren. Costa, in verschiedenen Formaten, hat das Potenzial für eine weitere Expansion mit Kunden im gesamten Coca-Cola-System.

Durch die Akquisition wird das bestehende Coca-Cola-Kaffeeangebot um eine weitere führende Marke und Plattform erweitert. Das Portfolio umfasst bereits die marktführende Marke Georgia in Japan sowie Kaffeeprodukte in vielen anderen Ländern.

Costa bietet Coca-Cola darüber hinaus eine starke Expertise in der gesamten Kaffeelieferkette, einschließlich Beschaffung, Verkauf und Vertrieb. Dies ist eine Ergänzung zu den bestehenden Möglichkeiten innerhalb des Coca-Cola-Systems.

"Costa gibt Coca-Cola neue Fähigkeiten und Fachkenntnisse im Bereich Kaffee, und unser System kann Möglichkeiten schaffen, die Marke Costa weltweit auszubauen", sagte James Quincey, Präsident und CEO von Coca-Cola. "Heißgetränke sind eines der wenigen Segmente der gesamten Getränkelandschaft, in denen Coca-Cola keine globale Marke hat. Costa gibt uns Zugang zu diesem Markt mit einer starken Kaffeeplattform."

Kaffee ist ein bedeutendes und wachsendes Segment des weltweiten Getränkegeschäfts. Weltweit ist Kaffee nach wie vor ein weitgehend fragmentierter Markt, und kein einziges Unternehmen ist über alle Formate hinweg global tätig.

"Das Costa-Team und ich freuen uns sehr, bei The Coca-Cola Company einzusteigen", sagte Costa-Geschäftsführer Dominic Paul. "Costa ist ein fantastisches Unternehmen mit engagierten und leidenschaftlichen Mitarbeitern, einer großen Erfolgsgeschichte und einem enormen globalen Potenzial. Als Teil des Coca-Cola-Systems können wir das Geschäft weiter und schneller ausbauen. Ich möchte mich bei unseren Kunden und allen im Costa-Team bedanken, die uns geholfen haben, das Geschäft zu dieser Position aufzubauen, und ich freue mich auf das nächste spannende Kapitel in Costa's Vision, die Welt zu inspirieren, um großen Kaffee zu lieben".

Transaktionsdetails
Der Kaufpreis beträgt 3,9 Milliarden Pfund. Das entspricht etwa 5,1 Milliarden Dollar. Nach dem Closing wird The Coca-Cola Company alle ausgegebenen und ausstehenden Aktien von Costa Limited, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft von Whitbread, übernehmen. Diese Tochtergesellschaft beinhaltet alle bestehenden operativen Geschäfte von Costa.

Whitbread wird die Zustimmung der Aktionäre für die Transaktion einholen, die voraussichtlich Mitte Oktober stattfinden wird. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der üblichen Abschlussbedingungen, einschließlich kartellrechtlicher Genehmigungen in der Europäischen Union und in China. Der Abschluss wird für das erste Halbjahr 2019 erwartet.

Coca-Cola geht davon aus, dass sich die Transaktion im ersten vollen Jahr leicht positiv auswirken wird, ohne Berücksichtigung von Auswirkungen aus dem Purchase Accounting. Für das Geschäftsjahr 2018 (endend am 1. März 2018) erwirtschaftete Costa einen Umsatz von 1,3 Milliarden Pfund und ein EBITDA von 238 Millionen Pfund. Dies entspricht etwa 1,7 Milliarden US-Dollar Umsatz und 312 Millionen US-Dollar EBITDA.

Da Coca-Cola den Abschluss der Transaktion im ersten Halbjahr 2019 erwartet, bleibt die Prognose für 2018 unverändert. Auch die langfristigen Ziele des Unternehmens bleiben unverändert. Coca-Cola wird im Rahmen einer umfassenden Prognose für das vierte Quartal 2018 zusätzliche Informationen zur Verfügung stellen.

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