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Steigende Cognac- und Whiskey-Nachfrage treibt Pernod Ricard - Euro belastet

30.08.2018

Daria-Yakovleva/ Pixabay

Die wachsende Nachfrage nach Cognac und Whiskey insbesondere in Asien hat dem französischen Hersteller Pernod Ricard im vergangenen Geschäftsjahr steigende Gewinne beschert. Aktionäre sollen deshalb eine höhere Dividende erhalten, wie der nach Diageo weltweit zweitgrößte Spirituosenkonzern am Mittwoch in Paris mitteilte. Als Belastung zeigte sich der im Vergleich zum Vorjahr stärkere Euro, der das Wachstum komplett aufzehrte. Für das neue Geschäftsjahr 2018/19 (bis Ende Juni) peilt das Unternehmen einen weiteren Ergebnisanstieg an.

Der Umsatz sank im vergangenen Geschäftsjahr um 0,3 Prozent auf knapp 9 Milliarden Euro. Organisch - also bereinigt um Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe - stiegen die Erlöse um 6 Prozent. Getrieben wurde das Wachstum durch eine steigende Nachfrage aus China, Indien und den USA. Das Ergebnis im fortgeführten Geschäft nahm organisch um 6,3 Prozent auf knapp 2,4 Milliarden Euro zu und lag damit wie vom Unternehmen angekündigt am oberen Ende der Prognose von 4 bis 6 Prozent. Inklusive der Währungseffekte stand jedoch auch hier ein Minus zu Buche.

Unter dem Strich profitierte Pernod Ricard von gesunkenen Finanzierungskosten und steigerte den Gewinn um 13 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Die Aktionäre sollen mit 2,36 Euro je Aktie eine um 17 Prozent höhere Dividende erhalten.

Für das laufende Geschäftsjahr kündigten die Franzosen ein weiteres Wachstum an. Das Ergebnis im fortgeführten Geschäft soll um 5 bis 7 Prozent zulegen./nas/tav/fba (dpa)

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