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Komplettlösung zur Bestimmung von Mineralölkontaminanten in Lebens- und Futtermitteln, Fetten, Ölen, Verpackungen

Axel Semrau

LC-GC-System hier auf der Basis von Agilent LC und GC

Axel Semrau

Detailaufnahme Ventil

Axel Semrau

Chromatogramm 4000 ng Standard MOSH / MOAH

Axel Semrau

CHRONECT LC-GC Interface

Warum messen wir MOSH/MOAH?

In Lebensmitteln werden häufig unerwünschte Mineralölrückstände gefunden. Es handelt sich um Kontaminationen aus der Umwelt oder dem Produktionsprozess. In vielen Fällen stammen die Kontaminationen aus den Verpackungsmaterialien. Insbesondere durch den Einsatz mineralölhaltiger Druckfarben kann es zu einer Migration von Kohlenwasserstoffen in die Lebensmittel kommen. Dieser Effekt ist vermehrt bei recycelten, aber auch bei der Verwendung frischfaserhaltiger Verpackungen festzustellen. Voraussetzung für die Migration ist ein ungehinderter Kontakt von Lebensmittel und Verpackung, wie dies bei einer großen Anzahl von Lebensmitteln zum Beispiel Reis der Fall ist. Auch in Kosmetika sind bedenkliche Mineralölrückstände festgestellt worden.

Bei vielen Produkten ist insbesondere die Konzentration gesättigter (MOSH – mineral oil saturated hydrocarbons) und aromatischer Kohlenwasserstoffe (MOAH – mineral oil aromatic hydrocarbons) erhöht. Kohlenwasserstoffe, die im Siedebereich zwischen C16 und C25 liegen, gelten als besonders migrationsintensiv. Die gesundheitliche Bedenklichkeit dieser Kontamination von Lebensmitteln wurde bereits im Dezember 2009 vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) deutlich formuliert. Das BfR kam in seiner Wertung zu dem Schluss, dass der Übergang von Mineralölen auf Lebensmittel dringend minimiert werden sollte. Messungen werden empfohlen. Der Nachweis dieser Mineralölkontaminationen in Lebensmitteln erfährt deshalb seither besondere Aufmerksamkeit.

Wie messen wir MOSH / MOAH?

Axel Semrau® hat für die MOSH/MOAH-Analytik ein Applikationssystem entwickelt, das auf der LC-GC-Kopplung beruht.

Das System ermöglicht LC-GC-Messungen mit einer Reproduzierbarkeit, die mit einer üblichen Split/Splitlos-Injektion in einem Gaschromatographen vergleichbar ist. Gehalte von 0,6 mg/kg MOSH lassen sich sicher detektieren. Die Linearität deckt den gesamten Bereich, der in Lebensmittel gefundenen Gehalte, von MOSH ab.

Wo liegen die Vorzüge der LC-GC-Kopplung?

Bei manuellen Methoden ist die Gefahr von Kontaminationen sehr groß. Die Automatisierung über LC-GC-Kopplung verringert die Kontaminationsgefahr drastisch. Ein weiteres Highlight des Systems ist die Ausstattung mit zwei FID. Dadurch wird die parallele Bestimmung von MOSH und MOAH in einem Lauf möglich. Der Probendurchsatz verdoppelt sich, die Ergebnisse für MOSH und MOAH liegen in 30 Minuten vor. Die LC-GC-Methode bietet hohen Probendurchsatz, reproduzierbare Werte und hohe Empfindlichkeit.

Die Ansteuerung des kompletten Systems erfolgt über CHRONOS, eine von Axel Semrau® entwickelte Software. Die Auswertung erfolgt im Chromatographiedatensystem. CHRONOS verfügt über viele Schnittstellen zu anderen Chromatographiedatensystemen, so dass die Einbindung unterschiedlicher System-Komponenten möglich ist. Der Anwender ist damit flexibel und die Ansteuerung bleibt komfortabel, es muss nur eine Probenliste gemacht werden.

Neu ist eine optionale GCxGC-Funktionalität zur besseren Unterscheidung von MOSH, MOAH und POSH. Es werden zwei GC-Säulen mit unterschiedlichen Polaritäten eingesetzt. Erforderlich ist eine Zusatzoption zum Interface CHRONECT LC-GC, die nachrüstbar ist.

Die LC-GC-Lösungen von Axel Semrau® werden im Applikationslabor vorinstalliert, getestet und direkt einsatzfertig zum Anwender geliefert. So ist die schnellstmögliche Aufnahme des routinemäßigen Messbetriebs sichergestellt.

Die LC-GC-Kopplung hat sich auch für die Bestimmung von PAK, Alkyl- und Wachsestern, Sterinen und Styrololigomeren bewährt.

Wenn Sie Fragen haben oder eine Preisauskunft benötigen fordern Sie jetzt weitere Informationen an!


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