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Behälterstation zum aseptischen Befüllen und Entleeren

Minimale Verluste bei der Abfüllung in Transportcontainer

Ruland

Containerstation im 3D-Modell

Für Unternehmen in den Bereichen Lebensmittel, Pharmazie, Kosmetik und Chemie baut Ruland individuelle Containerstationen. Die Kunden setzen diese für das Handling von mobilen Edelstahl-Behältern für den Transport oder die Zwischenlagerung von flüssigen Produkten ein. 

Ein Vorteil dieser Behälter liegt unter anderem in deren Verwendung als echte Mehrwegverpackung. Durch ihre Langlebigkeit wird Abfall vermieden und Umweltressourcen werden geschont. Für empfindliche Produkte, wie zum Beispiel in der Lebensmittelindustrie, ist der Vorgang beim manuellen Anschließen des Behälters an die herstellende Anlage (Mischer, Ausmischstation etc.) bzw. an die abfüllende Anlage besonders kritisch, da das System geöffnet wird und Mikroorganismen eindringen könnten. Mit der Ruland-Containerstation kann das mikrobiologische Risiko ausgeschaltet werden. Der komplette Ablauf wird automatisiert und dokumentiert. 

Besondere Sicherheitsmaßnahmen sind bei Produkten mit hohen Anforderungen an die Mikrobiologie zu berücksichtigen. Sowohl der Behälter als auch die entsprechenden Leitungen müssen sterilisiert werden. Bei weniger empfindlichen Produkten ist der Aufwand deutlich geringer. In allen Betrieben gleich sind die Anforderungen an eine ergonomische, sichere Containerstation. 

Ruland setzt für ein ergonomisches, zeitsparendes Handling beim An- und Abkoppeln eine pneumatische Andockarmatur ein. Durch eine pneumatisch betätigte Armatur wird der Füllkopf abgedichtet. Die Verbindung bleibt auch bei Luftausfall sicher bestehen. An die pneumatische Anschlussarmatur sind die benötigten Produkt- und Servicemedienventile direkt angeschweißt. So können minimale Toträume und geringste Produktverluste garantiert werden. Zur ergonomischen Bedienung ist der Füllkopf mit Griffen versehen und gewichtsentlastet an einem Ausleger aufgehängt. 

Für die sterile Abfüllung werden Ventile eingesetzt, die den aseptischen Anforderungen der Verfahrenstechnik genügen, zum Beispiel Membranventile. Bei Bedarf kann eine Probeentnahme integriert werden. 

Als Messgrößen für die Steuerung und Überwachung der Sterilität, sowohl der Füllleitung als auch des Behälters, werden Temperatur und Druck erfasst. Die entscheidenden Prozessparameter sind fest in der Steuerung hinterlegt. Der Ablauf nach dem Ankoppeln der Befüllarmatur an den Behälter ist automatisiert und durchläuft folgende Schritte:

  • Eingabe der Daten (Bediener, Kundendaten, Produkt, Charge, Tankgröße, Tanknummer, Sollgewicht)
  • Sterilisation der Leitungen mit Zeit- und Temperaturüberwachung
  • Trockenblasen der Leitungen
  • Öffnen des Behälterventils/Befüllung des Behälters/Schließen des Behälterventils
  • Spülen des Füllkopfes
  • Ausblasen des Füllkopfes
  • Abkoppeln des Füllkopfes
  • Chargenende oder Behälterwechsel 

Über ein eichfähiges Wägemodul kann der Behälterinhalt genau erfasst werden. Ein Bar-Code-Lesegerät kann die Behälternummer direkt einlesen. Die Steuerung kann an übergeordnete Systeme angebunden werden und Daten mit diesen Systemen austauschen. Die Visualisierung erfolgt über ein Touch Panel. Eine PC-gestützte Protokollierung und Archivierung des kompletten Vorgangs, die die Einhaltung aller kritischer Parameter dokumentiert, ist möglich. 

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